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Smarties und Läuseblut Drucken E-Mail
Nachrichten - Sonstiges
Montag, den 10. Oktober 2011 um 15:56 Uhr
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Die Koschenilleschildlaus ist gut einen halben Zentimeter lang. Sie lebt genügsam auf Kakteen, ist vor allem in Südamerika beheimatet, fürchtet Marienkäfer - und Erntehelfer. Denn wenn man rund 70.000 Stück von ihnen kocht und zerquetscht, fällt rund ein halbes Kilo leuchtend rote Farbe aus: ein Karminrot, mit dem allerlei Dinge koloriert werden.

Läuseblut in roten Lippenstiften, in roten Getränken, auf roten Käserinden, in Gläserkirschen oder dem Essen - was klingt wie eine urbane Legende, stimmt tatsächlich und gehört zu den Lieblingsgeschichten von Philip Dicken, Fondsmanager für Nebenwerte bei der britischen Fondsgesellschaft Threadneedle. "Konsumenten wollen keine synthetisch, sondern natürlich produzierte Lebensmittel wie Karminrot, und das in immer mehr Bereichen. Unternehmen, die auf diesen Transmissionsprozess spezialisiert sind, genannt wird das Clean Labeling, haben künftig Wettbewerbsvorteile"

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eines der bekanntesten Produkte des Schweizer Konzerns: Smarties. Nestlé habe früher eine Palette künstlicher Farbstoffe verwendet, nutzt inzwischen aber nur noch natürliche Inhaltsstoffe für die Schokolinsen. Zwischenzeitlich hatte man gar die blauen Smarties aus den Packungen verbannt.

Wer hier verwundert ist, der sollte den ganzen Artikel lesen

 

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