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Reisebericht aus Rocha Drucken E-Mail
Nachrichten - Uruguay
Sonntag, den 14. November 2010 um 13:18 Uhr
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Punta del Diabolo

 

Heute reisen wir weiter nach Punta del Diablo. Anscheinend soll dieses Dörfchen mit gerade mal rund 1‘000 Einwohnern das pure Gegenteil von Punta del Este sein. Pünktlich um 11.00 Uhr verliess der Bus das Terminal und fuhr uns durch einsame Gebiete in rund drei Stunden nach Punta del Diablo. Bereits bei der Ankunft merkten wir, dass dieses herzige Dörfchen wirklich nichts mit Punta del Este gemeinsam hat. Ausser der Hauptstrasse sind keine anderen Strassen asphaltiert. Die bunten Häuser sind teilweise aus Blech oder Holz, teilweise sehen sie aus wie ein Chalet, andere wiederum wie ein futuristisches Gebäude. Es gibt hier also ein Mix von allem. Dies macht Punta del Diablo sehr chamant

Gleich bei der Bushaltestelle werden wir von einem netten Uruguayer angequatscht, welcher uns als Gäste für sein Hostel gewinnen möchte. Da er wirklich sehr freundlich ist, steigen wir auf seinen Pick-Up. Das Hostel ist ein bisschen abgelegen, aber wunderschön. So beziehen wir unsere Zimmer und machen uns dann auf den Weg zurück ins Dorf. Da es hier wirklich fast gar nichts gibt, haben wir uns entschlossen, heute wieder einmal selber zu kochen. Heute weht ein stürmischer Wind und das Wetter ist nicht gerade hervorragend. Trotzdem laufen wir gemütlich ans Meer und durch die verlassenen Strassen. Anscheinend ist hier nur im Sommer (Dezember bis Februar) Hochbetrieb. In der Nebensaison ist das Dorf ausgestorben. Im einzigen Restaurant, welches geöffnet ist, essen wir eine Kleinigkeit. Nach dem Einkaufen schlendern wir zurück zum Hostel, wo wir es uns gemütlich machen. Relativ spät essen wir dann unser selbstgekochtes Nachtessen und legen uns danach ins Bett.


die Duenen von Rocha

10. November 2010
Heute möchten wir den einzigen Nationalpark des Landes besuchen. Der Parque National Santa Teresa sei im Sommer überfüllt, in der Nebensaison trifft man hier jedoch fast niemanden. Unser Hostelbesitzer war so nett und nahm uns mit seinem Pick-Up mit zum Parkeingang, da er sowieso in diese Richtung muss. Michael und ich setzen uns hinten auf die Ladefläche und los geht’s. Wir spazieren dann einige Stunden im Park und sehen viele Tiere. Zwar weniger exotische, aber immerhin ein paar Papageie darunter. Nach dem rund fünf Stündigen Spaziergang treffen wir per Zufall am Eingang des Parks wieder unseren Hostelbesitzer, der gerade einen anderen Touri ablädt und uns mit zurück nimmt. Nach dem Spaziergang ins Dorf und dem Einkauf für das Nachtessen geht es zurück ins Hostel und bald darauf haben wir uns einen kleinen Apéro zubereitet und geniessen einen gemütlichen Abend.

den blog findet man hier

Swiss on tour

http://swissontour.blogspot.com/2010/11/punta-del-diablo.html

 

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