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Streit in Montevideo Drucken E-Mail
Nachrichten - Uruguay
Samstag, den 11. Juni 2011 um 14:10 Uhr
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http://www.elobservador.com.uy/upload/fotos/780x492/juntos-pero-separados_204868.jpgobservador

Kommt es zum Bruch zwischen Mujica und Astori?

Dicke Freunde war man nie, eher eine Zweckgemeinschaft.

Danilo Astori- der Schützling von Ex Präsident Vasquez hatte ehemals selbst nach der „ Krone“ gegriffen,

fand aber nicht genug Rückhalt bei der Bevölkerung. In den Vorwahlen ging Mujica eindeutig

als gewünschter Präsidentschaftskandidat der Frente Amplio hervor.

Aus Vernunftgründen wurde er Vizepräsident.

Nun kommt es erstmals zu einer großen Auseinandersetzung mit dem Präsidenten Pepe Mujica über das Agrarsteuergesetz.

Die Gesetzes-Vorlage vom Präsidenten selbst eingebracht geht im Groben darum,

dass Besitzer von sehr großen Flächen( ab 2000 ha) eine erhöhte Steuer bezahlen sollen und die ist auch fällig,

wenn das Land nicht bearbeitet wird. Die Höhe der Steuer soll sich nach der Fruchtbarkeit ( coneat-Wert)

und Lage und Groesse des Chacras richten, aber alles ist noch in der Schwebe.

Natürlich ist die Opposition grundsätzlich dagegen,

in ihren Reihen befinden sich alle Großgrundbesitzer, aber auch innerhalb der Regierungspartei Frente Amplio ist man sich nicht einig.

Mujica und Astori haben ihre Differenzen zu diesem Thema in die Medien gebracht.

Als gestern als Präsident sein Projekt auf der M24 Radio Show verteidigte, kritisierte

Astori ihn sofort anschließend auf Radio El Espectador.

Astori sieht mit dieser Besteuerung die Chancen, dass Grosinvestoren ins Land kommen, verschwinden,

den Hinweis, dass wer 2000 Ha Land kaufen konnte auch diese lächerliche Steuer bezahlen kann,

lässt er nicht gelten.

http://pinolillo.blogspot.es/img/Vacas.jpg

pinolillo.blogspot

Uruguay ist zu klein, als dass es darauf große Flächen unbearbeitetes Land geben dürfte, dies über Pflichtabgaben

zu erzwingen, ist nicht neu. Seit 2 Jahren gibt es das Gesetz, dass man für jedes Chacra, dass größer als 1 ha

ist, BPS bezahlen muss, auch wenn es nicht bearbeitet wird.

"Das Problem ist, dass die Welt sich verändert und das Gold der Welt sind jetzt natürliche Ressourcen.

Uruguay muss sich bewusst werden, welchen Schatz es hütet und die Ressourcen schützen ",

sagte der Präsident gestern im Fernsehen und bekräftigte den Inhalt seiner Idee der Besteuerung.

 

 

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