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Nachrichten - Südamerika
Dienstag, den 01. März 2011 um 22:16 Uhr
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Wenn der Staat die Kinder raubt

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todanoticia.com

Zeit der Militär-Diktatur, genauso, wie Uruguay.

Ein besonders scheußliches Verbrechen, war der Kindesraub von Babys nicht genehmer

Regimekritiker.

 

Nur etwa hundert Betroffene, die als Kinder ihren Müttern weggenommen wurden, sollen ihr Schicksal heute kennen. "Wir waren die Kriegsbeute des Regimes", sagte einer von ihnen, der 33-jährige Leonardo Fosatti, vor dem Prozessbeginn der Nachrichtenagentur AFP. "Ich wurde in einer Polizeiwache geboren und von einer Familie mit reinem Gewissen adoptiert", fügte er hinzu.

Vor einem Argentinischem Gericht hat jetzt der Prozess gegen den 85 jährigen General

Jorge Videla begonnen, er soll verantwortlich für über 500 Kindesentführungen sein.

Oft wurden die leiblichen Mütter anschließend umgebracht. Man erwartet, dass der Prozess bis Ende des Jahres gehen wird.

 

Videla war bereits wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden unter Praesident Alfonsin, aber bereits 5 Jahre später wurde er begnadigt, erst 2010 hob die Regierung Kirchner die Begnadigung wieder auf. Unter dem Regime von Videla sollen 30 000 Menscher ermordet worden sein, viele bis heute noch verschwunden, vom Flugzeug ins Meer geworfen, ohne Namen verscharrt, Niemand weiß es.

Eine immerfort dauernde Qual der betroffenen Familien

 

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