| Hohe Suizidrate bei Guarani-Indianern |
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| Nachrichten - Südamerika |
| Montag, den 10. Oktober 2011 um 15:50 Uhr |
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Am Welttag der geistigen Gesundheit (10. Oktober) warnt die Bewegung für indigene Völker Survival International vor den ernsthaften und dauerhaften Folgen von Landverlust für indigene Völker. Eine in Südamerika einmalige Selbstmordwelle betrifft ein indigenes Volk in Brasilien. Seit 1981 haben sich mehr als 625 Guarani das Leben genommen. Davon war der jüngste gerade neun Jahre alt. Den Guarani-Indianern wurde in den letzten Jahrzehnten fast ihr gesamtes Land genommen. Bauern und Viehzüchter besetzen das angestammte Land der Indigenen. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation haben indigene Völker im Vergleich zur nicht-indigenen Bevölkerung in ihren jeweiligen Ländern oft höhere Selbstmordraten. Je nach Ort und Altersgruppe, kann die Selbstmordrate bei über 100 Selbstmorden auf 100.000 Personen pro Jahr liegen. Die Raten können zwei-, drei- oder sogar viermal höher sein als die der nicht-indigenen Bevölkerung. |



