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Deklaration von Montevideo |
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Mittwoch, den 19. Oktober 2011 um 12:10 Uhr |
Montevideo – Am Samstag ist in Montevideo, Uruguay, die Generalversammlung des Weltärztebundes zu Ende gegangen. Die Delegierten von etwa 50 nationalen Ärztekammern und –verbänden haben dort insbesondere einen besseren Schutz von Kindern vor den Folgen des Rauchens gefordert. Rund 700 Millionen Kinder seien in ihrer häuslichen Umgebung Tabakqualm ausgesetzt, heißt es in einer Stellungnahme der Versammlung.
Sie müssten die Chance haben, in einer tabakfreien Umgebung aufzuwachsen. Deshalb sollten sich Aufklärungskampagnen verstärkt an rauchende Eltern wenden. Der Weltärztebund spricht sich seit langem dafür aus, den Verkauf von Zigaretten und anderer Tabakprodukte an Kinder und Jugendliche zu verbieten. Dasselbe gelte für Süßigkeiten, die Tabakprodukten ähneln wie Schokoladenzigaretten, so der Verband.
In der „Deklaration von Montevideo“ sprachen sich die Delegierten dafür aus, die Rolle des Weltärztebundes beim Katastrophenschutz zu stärken. Der Verband könne dabei eine Schlüsselrolle in der Kommunikation zwischen den nationalen Ärzteorganisationen spielen.
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Bildquelle mejorsinhumo.blogspot.com
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